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ONLINE-SEMINAR

ESG Haftung am Kapitalmarkt

Greenwashing und falsche ESG-Angaben: Haftungsfolgen im Kapitalmarktrecht und in der Anlageberatung

Kreditinstitute, Finanzdienstleister und kapitalmarktorientierte Unternehmen sehen sich immer häufiger mit dem Vorwurf des Greenwashing konfrontiert. Gleichzeitig steigt die Zahl der zu befolgenden Vorschriften (CSRD, SFDR, TR, EuGBR, EUDR usw. einschließlich der jeweiligen DelVO und nationaler Umsetzungs- und Ausführungsbestimmungen), die häufig unbestimmte Rechtsbegriffe enthalten, zu denen noch keine Kommentierungen oder Gerichtsentscheidungen verfügbar sind.

Auch Unternehmen, die viel Geld in Umsetzungsprojekte und ESG-Compliance investieren, müssen damit rechnen, von Kapitalanlegern und Kunden wegen tatsächlicher oder vermeintlicher Fehler in Anspruch genommen zu werden. Deshalb ist es ratsam, sich frühzeitig mit den Haftungsfolgen möglicher fehlerhafter ESG-Angaben zu beschäftigen.

Unser Seminar nimmt diese Haftungsfolgen in den Blick und hilft ihnen, die Risiken von ESG-Umsetzungsprojekten und ESG-bezogener Kapitalmarkt- und Anlegerkommunikation genauer zu überblicken.

Preis: € 299,- (zzgl. MwSt)

PD Dr. Andreas Dieckmann

Universität Hannover

Andreas Dieckmann ist Privatdozent an der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover, an der sich 2019 habilitiert hat und verfügt über die venia legendi für Bürgerliches Recht, Handels- und Gesellschaftsrecht, Bank- und Kapitalmarktrecht sowie Rechtstheorie. Seine fachlichen Schwerpunkte liegen im Bank- und Kapitalmarktrecht sowie im Gesellschaftsrecht. Nach Lehrstuhlvertretungen an den Universitäten Lüneburg, Bremen, Hamburg, Göttingen und Freiburg (Breisgau) ist er derzeit Lehrstuhlvertreter an der Universität Potsdam.

Andreas Dieckmann kommentiert u.a. im Fuchs/Zimmermann, Wertpapierhandelsrecht, 3. Aufl. 2024, die einschlägigen WpHG-Wohlverhaltenspflichten zur Anlageberatung. Er ist darüber hinaus Autor zahlreicher wissenschaftlicher Veröffentlichungen insbesondere aus dem Bereich des Kapitalmarktrechts (elektronische Wertpapiere, Kryptowerte, Prospekthaftung, Beteiligungstransparenz, Depotrecht, etc.) und hat verschiedentlich wissenschaftliche Vorträge zu diesen Themen gehalten.

PD Dr. Andreas Dieckmann

Universität Hannover

Prof. Dr. Alexander Hellgardt, LL.M. (Harvard)

Universität Regensburg

Alexander Hellgardt (geboren 1978 in Hamburg) studierte Rechtswissenschaft und Philosophie in Tübingen und Cambridge/MA. Er war wissenschaftlicher Assistent von Klaus J. Hopt am Hamburger Max-Planck-Institut, wo er mit einer Arbeit über „Kapitalmarktdeliktsrecht“ promoviert wurde. Danach arbeitete er als wissenschaftlicher Referent am Max-Planck-Institut in München bei Wolfgang Schön und habilitierte sich mit einer Arbeit über „Regulierung und Privatrecht“ an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Seit 2017 ist er Inhaber des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, Unternehmensrecht und Grundlagen des Rechts an der Universität Regensburg. Er verbrachte mehrere Forschungsaufenthalte in Oxford und Cambridge. Alexander Hellgardt forscht zum Aktien- und Kapitalmarktrecht, zum allgemeinen Zivilrecht und zur Verhaltenssteuerung durch Recht. Er kommentiert die §§ 97, 98 WpHG, hat einen Handbuchbeitrag zur Kapitalmarkthaftung und zum Regress bei Vorstand und Aufsichtsrat verfasst und publiziert regelmäßig in gesellschaftsrechtlichen Zeitschriften zu einschlägigen Themen.

Prof. Dr. Alexander Hellgardt, LL.M. (Harvard)

Universität Regensburg

PD Dr. Christoph Weber

PwC

Christoph Weber ist Rechtsanwalt und seit dem 1.7.2023 als Local Partner (Director) bei PwC Legal für die Praxisgruppe Litigation & Arbitration tätig. Seine fachlichen Schwerpunkte liegen im Bankvertragsrecht und Gesellschaftsrecht. Daneben ist Christoph Weber (ehrenamtlich) Privatdozent an der Ludwig-Maximilians-Universität-München, an der er sich 2019 habilitierte, mit der venia legendi für Bürgerliches Recht, Handels-, Gesellschafts- und Wirtschaftsrecht sowie Zivilverfahrensrecht. Er war Lehrstuhlvertreter an den Universitäten Frankfurt und Konstanz sowie wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität München und der Universität Tübingen, wo er mit einer Arbeit zur Verbriefung von Forderungen promoviert wurde. Christoph Weber kommentiert das Verbraucherdarlehensrecht im Münchener Kommentar zum BGB und weitere darlehensrechtliche Vorschriften im Beck’schen Online-Großkommentar zum BGB, ist Autor zahlreicher weiterer wissenschaftlicher Veröffentlichungen und gehört dem Herausgeberbeirat der Neuen Zeitschrift für Gesellschaftsrecht (NZG) an.

PD Dr. Christoph Weber

PwC
9:30 - 10:15 Uhr
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Prof. Dr. Alexander Hellgardt, LL.M. (Harvard)

Greenwashing in der Kapitalmarktkommunikation: Haftungsrisiken

10:15 -11.00 Uhr
PD Dr. Christoph Weber

PD Dr. Christoph Weber

Prospekthaftung für falsche ESG-Angaben

11:00 - 11:45 Uhr
PD Dr. Andreas Dieckmann

PD Dr. Andreas Dieckmann

Falsche ESG-Angaben in der Anlageberatung: Haftung gegenüber dem Kapitalanleger

11:45 - 12:00 Uhr

Q&A

Viktoria Hägel

Produktmanagerin

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ESG Haftung am Kapitalmarkt

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Das Praxisseminar beschäftigt sich mit den Grundlagen der Quellensteuer. Referent Andreas Urban geht gezielt auf die einzelnen Prozesse und den Ablauf in den unterschiedlichen Beantragungsländer ein.

Zusätzlich werden das Abzugsteuerentlastungsmodernisierungsgesetz (AbzStEntModG) und Domizilspezifische Besonderheiten betrachtet.

ESG Haftung am Kapitalmarkt

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Anmeldung zum Online-Seminar

"ESG Haftung im Kapitalmarkt"

Seminarnummer:
B24-134R

Veranstaltungsdatum:
22. Juli 2024
9.30 Uhr bis 12.00 Uhr

 

Teilnahmebedingungen

Die Anmeldung zur Veranstaltung ist verbindlich.

 

Preise/Leistungen
Nach Eintreffen Ihrer Anmeldung erhalten Sie eine Anmeldebestätigung und eine Rechnung über den Seminarpreis in Höhe von € 299,-. Die Rechnung wird Ihnen elektronisch zugestellt. Wenn Sie eine postalische Rechnung wünschen, dann lassen Sie es uns bitte wissen. Der Rechnungsbetrag muss vor Seminarbeginn eingegangen sein.
Rücktritt/Storno
Bei Nichtteilnahme wird der volle Preis erhoben. Es ist möglich, eine Ersatzperson zu benennen. Bei Storno der Teilnahme am Seminar später als zwei Wochen vor Beginn der Veranstaltung wird eine Aufwandsentschädigung von € 50,- zzgl. MwSt. berechnet. Bei Storno der Teilnahme früher als zwei Wochen vor Beginn der Veranstaltung entstehen keine weiteren Kosten. Der Verlag behält sich vor, das Seminar ggf. abzusagen. In diesem Fall wird der bereits gezahlte Seminarpreis zurückerstattet.

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