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Internationale Beteiligungsstrukturen

Die Reform des Außensteuergesetzes – Umsetzung der Anti Tax Avoidance Directive (ATAD) in deutsches Recht

Brandaktuell stellen wir Ihnen den Referentenentwurf des BMF vom 12.7.2022 zur Umsetzung der Verbesserungen der europäischen Steuerverwaltungszusammenarbeit (DAC7) und Modernisierung des Steuerverfahrensrechts vor, der neben geplanten Verbesserungen bei der Zusammenarbeit der europäischen Steuerverwaltungen gleichzeitig als trojanisches Pferd für weitere Verschärfungen bei dem Mitwirkungspflichten für Steuerpflichtige dient, insbesondere in Form stark verkürzter Vorlagepflichten für Verrechnungspreisdokumentationen ab 2023.

Wesentliche Änderungen ergaben sich bei der Hinzurechnungsbesteuerung durch die gesetzliche Umsetzung der ATAD-Vorgaben. Der persönliche Anwendungsbereich wurde ausgeweitet und insbesondere im Bereich der Zinsen und Dividenden sind jetzt vielfach passive Einkünfte anzunehmen. Außerdem wurde die Erfassung des Hinzurechnungsbetrags um ein Jahr vorgezogen, so dass eine frühere Erfassung in den Steuererklärungen zu erfolgen hat. Zu alledem hat die Finanzverwaltung mit BMF-Schreiben vom 22.12.2023 zu den Grundsätzen zur Anwendung des AStG detailliert Stellung genommen. Vor diesem Hintergrund werden steuerrechtliche Grundprobleme und erste Erfahrungen aus der Praxis diskutiert.

Auch für Investmentfonds und deren Anleger führt die aktuelle Entwicklung des internationalen Steuerrechts sowie die Neufassung des AStG zu grundlegenden Änderungen. Zwar schließt das neue Außensteuerrecht weiterhin die Hinzurechnungsbesteuerung aus. Jedoch bestehen insbesondere im Bereich der institutionellen Vermögensanlage eine Reihe praxisrelevanter, auf Fonds- und Anlegerebene zu beachtender Ausnahmen. Darauf aufbauend stellt sich die Frage nach der Entlastung bei Doppelbesteuerung nach Außen- und Investmentsteuerrecht. Unter Berücksichtigung des am 22.12.2023 veröffentlichten BMF-Schreibens sollen diese Neuerungen eingehend besprochen werden. Auf weitere aktuelle Fragen der grenzüberschreitenden Investmentanlage wird darüber hinaus eingegangen.

Dr. Felix Haug

Hessische Finanzverwaltung

ist Angehöriger der hessischen Finanzverwaltung. Bis zur Fusion der Frankfurter Finanzämter verantwortete er den für Investmentfonds in Hessen zentral zuständigen Investmentbezirk. Künftig wird er als Hauptsachgebietsleiter in der Rechtsbehelfsstelle des Finanzamts Frankfurt am Main tätig sein. Vor seinem Wechsel in die Verwaltung war er für zwei international führende Wirtschaftsprüfungsgesellschaften sowie zwei anglo-amerikanische Kanzleien tätig. Schwerpunkte waren u.a. die Besteuerung und Strukturierung von Investmentvermögen. Herr Dr. Haug veröffentlicht regelmäßig in renommierten Fachzeitschriften zu aktuellen Fragen der Investmentbesteuerung und des internationalen Steuerrechts und kommentiert die Besteuerung von Spezialfonds betreffende Vorschriften im Frankfurter Kommentar zum Kapitalanlagerecht. Zudem referiert er regelmäßig zu Themen der Investmentbesteuerung im nationalen und internationalen Kontext.

Dr. Felix Haug

Hessische Finanzverwaltung

Dr. Sven Kluge

ist als Steuerberater im Internationalen Steuerrecht für mittelständische Unternehmen und Großkonzerne tätig. Seine Tätigkeitsschwerpunkte liegen in der Beratung grenzüberschreitender Sachverhalte von der Begründung der steuerlichen Ansässigkeit im In- und Ausland (über lokale Gesellschaften oder Betriebsstätten) über komplexe Fälle der beschränkten Steuerpflicht (Quellensteuern) hin zu Hinzurechnungsbesteuerungsfällen und deren Deklaration sowie der Verrechnungspreisberatung.

Dr. Sven Kluge

Carsten Schmid

TPA Global International

Carsten Schmid berät seit 2006 als deutscher Teil von TPA Global International tätige Unternehmen weltweit hinsichtlich der Gestaltung, Definition und Umsetzung von grenzüberschreitenden konzerninternen Transaktionen. Neben der Modellierung von Geschäftsmodellen und Transaktionen umfasst seine Expertise die Dokumentation dieser Sachverhalte sowie die ggf. erforderliche Verteidigung gegenüber den Finanzverwaltungen und die etwaige Beseitigung von Doppelbesteuerungssituationen im Rahmen von Verständigungsverfahren.

Carsten Schmid

TPA Global International

Dr. Frank Thiede

ist als Steuerberater spezialisiert auf die steuereffiziente Strukturierung von grenzüberschreitenden Investment- und Konzernstrukturen. Schwerpunkte seiner Arbeit liegen dabei in der Transaktionsberatung sowie in der Betreuung von komplexen Deklarationsarbeiten etwa nach dem AStG und dem InvStG. Weiterhin begleitet er seine Mandanten bei Firmengründungen in den USA wie auch im Rahmen von Steuerverfahren vorwiegend mit internationalem Bezug.

Dr. Frank Thiede

Dr. Frank Thiede

Dr. Frank Thiede

Überblick über die Neuregelungen: Außensteuerrecht ab 2022 im Zusammenspiel mit weiteren bereits umgesetzten und geplanten Verschärfungen durch ATAD 3

Carsten Schmid

Carsten Schmid

Grenzüberschreitende Konzernfinanzierungen: Verschärfung des Fremdvergleichsgrundsatzes durch die Neuregelung des § 1 Abs. 3d und 3e AStG

Dr. Felix Haug

Dr. Felix Haug

Außen- und Investmentsteuerrecht unter Berücksichtigung des AStG-Erlasses v. 22.12.2023 – Kollision bei grenzüberschreitenden Investmentstrukturen und Lösungsansätze

Dr. Sven Kluge

Dr. Sven Kluge

Hinzurechnungsbesteuerung – Handlungsbedarf und Umsetzung im Konzern

Stephan Mänecke

Leiter Börsen-Zeitung LIVE

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"Internationale Beteiligungsstrukturen"

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