Die Entwicklungen sind sehr dynamisch und der Gesetzgeber stellt zusammen mit der Finanzverwaltung erhöhte Anforderungen an die Sorgfalts- und Meldepflichten. Dabei liegt der Fokus neben der Digitalisierung verstärkt auf der Erhebung, der Verarbeitung und der Meldung von steuerlich relevanten Daten.
Das Seminar geht auf die Entwicklungen in den folgenden Bereichen ein:
Die U.S.-Steuerbehörde gibt neue elektronische Mitteilungspflichten rund um den Bereich der U.S.-Quellensteuern vor und wird diesen Bereich ab dem Jahr 2026 für den Meldezeitraum 2025 vollständig digitalisieren, solange kein Antrag auf Befreiung von der elektronischen Meldeverpflichtung möglich ist („Waiver“). Insbesondere sollen auch die U.S.-Steuererklärungen auf dem Formular 1042 grundsätzlich elektronisch zu übermitteln sein. Zur elektronischen Übermittlung der U.S.-Steuerbescheinigungen auf den Formularen 1042-S und 1099 und der U.S.-Steuererklärungen auf den Formularen 1042 und 945 stehen verschiedene Schnittstellen zur Verfügung. Um die Formulare 1099 elektronisch übermitteln zu können, muss nunmehr das Information Returns Intake System (IRIS) genutzt werden. Im Bereich des U.S.-Meldewesens ergeben sich darüber hinaus praktische Herausforderungen bei der Weitergabe sog. Withholding Credits innerhalb einer Verwahr-/Zahlungskette, der Abgrenzung zwischen empfängerspezifischen Meldungen und anonymisierten Meldungen für einen Withholding Rate Pool, den Voraussetzungen zur Durchführung eines Erstattungsverfahrens sowie zur Abstimmung des gesamten U.S.-Quellensteuerwesens (sog. Reconciliation).
Mit dem Jahressteuergesetz 2024 hat der deutsche Gesetzgeber neue Anforderungen an ein Compliance System, die Einholung und Validierung von Selbstauskunftsformularen inklusive einer Steueridentifikationsnummer zu CRS eingeführt und dabei die Bußgeldregelungen deutlich verschärft. Zudem ergeben sich unter CARF und dem Entwurf eines DAC8-Umsetzungsgesetzes weitere Auswirkungen mit einem Bedarf, die Regelungen von CARF mit CRS zu koordinieren. Im Fokus stehen der Status und die damit verbundenen Sorgfalts- und Meldepflichten, etwaige Erleichterungen und die noch endgültig zu klärenden Punkte.
Auch unter FATCA ist die eindeutige Identifikation der Inhaber eines Finanzkontos essenziell. Der Steueridentifikationsnummer kommt ebenfalls eine wesentliche Bedeutung zu. Von der Seite der USA gibt es neue Anforderungen an den Meldesatz unter FATCA (z.B. Notice 2024-73), sodass es hierbei
auf die Umsetzung durch Deutschland ankommt.
Wer sollte teilnehmen?
Das Seminar richtet sich an die Mitarbeitenden aus allen im Rahmen des Compliance Programm betroffenen Linien, da nun zusätzlich zu den Bereichen QI und FATCA auch für CRS gesetzliche Anforderungen definiert wurden, ein effektives internes Kontrollsystem zu etablieren. Die Finanzindustrie muss sich mit den aktuellen Entwicklungen inhaltlich und organisatorisch auseinandersetzen, um – gerade vor dem Hintergrund etwaiger Außenprüfungen und des wesentlich verschärften Bußgeldkatalogs – die Regelungen dauerhaft einzuhalten.
Die Teilnahme an dem Seminar wird auf Wunsch durch den Seminaranbieter bescheinigt und kann entsprechend als aktueller Schulungsnachweis im Rahmen des Compliance Programm dienen.
Die Teilnahme ist in Präsenz und online möglich.
Seminargebühr: € 1.045,00 zzgl. MwSt.

Rainer Mathias Fieß ist Steuerberater und Partner bei EY im Bereich EMEIA Financial Services. Seine Beratungsschwerpunkte liegen im Bereich „Operational Taxes“ (QI, Sec. 871(m) IRC, Sec. 302 / 305(c) IRC, der steuerlichen Behandlung sog. „Publicly Traded Partnerships“, sowie FATCA, CRS, Kapitalertragsteuer), deren systemseitige Umsetzung sowie in der steuerlichen Beurteilung von Kapitalmarktprodukten im internationalen Kontext.

Petar Groseta ist Steuerberater und Partner bei EY in Frankfurt und im Bereich EMEIA Financial Services tätig. Die Schwerpunkte seiner Beratungstätigkeit liegen in der internationalen Besteuerung und insbesondere in den U.S.-Quellensteuerregelungen im Zusammenhang mit QI, Sec. 871(m) IRC und FATCA.

Tim Albert Schnitzler ist Senior Manager und Responsible Officer der Deutsche Apotheker- und Ärztebank eG in Düsseldorf. Er verantwortet dort die sich aus dem QI-Vertrag ergebenden Pflichten inklusive der Compliance-Anforderungen und gibt die Periodischen Zertifizierungen gegenüber der U.S.-Steuerbehörde ab. Darüber hinaus ist er verantwortlich für die FATCA- und CRS-Compliance. Tim Albert Schnitzler ist wesentlich in die Verbandsarbeit rund um die Themen Sec. 871(m) IRC, FATCA und CRS eingebunden.
Petar Groseta
EY

Petar Groseta ist Steuerberater und Partner bei EY in Frankfurt und im Bereich EMEIA Financial Services tätig. Die Schwerpunkte seiner Beratungstätigkeit liegen in der internationalen Besteuerung und insbesondere in den U.S.-Quellensteuerregelungen im Zusammenhang mit QI, Sec. 871(m) IRC und FATCA.
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/petar-groseta-8ba49211a/
Rainer Mathias Fieß
EY

Rainer Mathias Fieß ist Steuerberater und Partner bei EY im Bereich EMEIA Financial Services. Seine Beratungsschwerpunkte liegen im Bereich „Operational Taxes“ (QI, Sec. 871(m) IRC, Sec. 302 / 305(c) IRC, der steuerlichen Behandlung sog. „Publicly Traded Partnerships“, sowie FATCA, CRS, Kapitalertragsteuer), deren systemseitige Umsetzung sowie in der steuerlichen Beurteilung von Kapitalmarktprodukten im internationalen Kontext.
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U.S.-Steuerbescheinigungen & U.S.-Steuererklärungen
Nachschau Periodische Zertifizierung
Rainer Mathias Fieß
EY

Rainer Mathias Fieß ist Steuerberater und Partner bei EY im Bereich EMEIA Financial Services. Seine Beratungsschwerpunkte liegen im Bereich „Operational Taxes“ (QI, Sec. 871(m) IRC, Sec. 302 / 305(c) IRC, der steuerlichen Behandlung sog. „Publicly Traded Partnerships“, sowie FATCA, CRS, Kapitalertragsteuer), deren systemseitige Umsetzung sowie in der steuerlichen Beurteilung von Kapitalmarktprodukten im internationalen Kontext.
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Foreign Account Tax Compliance Act (FATCA)
Common Reporting Standard (CRS)
Crypto-Asset-Reporting-Framework (CARF)
Petar Groseta
EY

Petar Groseta ist Steuerberater und Partner bei EY in Frankfurt und im Bereich EMEIA Financial Services tätig. Die Schwerpunkte seiner Beratungstätigkeit liegen in der internationalen Besteuerung und insbesondere in den U.S.-Quellensteuerregelungen im Zusammenhang mit QI, Sec. 871(m) IRC und FATCA.
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/petar-groseta-8ba49211a/
Tim Albert Schnitzler
Deutsche Apotheker- und Ärztebank

Tim Albert Schnitzler ist Senior Manager und Responsible Officer der Deutsche Apotheker- und Ärztebank eG in Düsseldorf. Er verantwortet dort die sich aus dem QI-Vertrag ergebenden Pflichten inklusive der Compliance-Anforderungen und gibt die Periodischen Zertifizierungen gegenüber der U.S.-Steuerbehörde ab. Darüber hinaus ist er verantwortlich für die FATCA- und CRS-Compliance. Tim Albert Schnitzler ist wesentlich in die Verbandsarbeit rund um die Themen Sec. 871(m) IRC, FATCA und CRS eingebunden.
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/tim-albert-schnitzler-19a72440/?originalSubdomain=de
Daniel Iglesias
DZ BANK

Daniel Iglesias ist Director und QI Tax Expert der DZ BANK AG in Frankfurt am Main. Er ist zuständig für die sich aus dem QI-Vertrag ergebenden 1st Line Pflichten. Zuvor war er Responsible Officer und damit verantwortlich gewesen für die QI-, FATCA- und CRS-Compliance.
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/daniel-iglesias-3b1992334/
Petar Groseta
EY

Petar Groseta ist Steuerberater und Partner bei EY in Frankfurt und im Bereich EMEIA Financial Services tätig. Die Schwerpunkte seiner Beratungstätigkeit liegen in der internationalen Besteuerung und insbesondere in den U.S.-Quellensteuerregelungen im Zusammenhang mit QI, Sec. 871(m) IRC und FATCA.
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Der 19. Finanzplatztag der Börsen-Zeitung steht unter dem Titel: Europas finanzielle Souveränität. Vorstände, Minister und andere Führungskräfte diskutieren am 4. und 5. März im Herzen Frankfurts darüber, wie Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit von Banken und Unternehmen gestärkt werden können – und welchen Beitrag der Finanzplatz Frankfurt dazu leisten kann.
Aktualisieren Sie Ihr Fachwissen in den Bereichen Abgeltungsteuer, Investmentsteuergesetz (InvStG) und Abzugsteuerentlastungsmodernisierungsgesetz (AbzStEntModG) in diesem zweitägigen Seminar. Erhalten Sie praxisnahe Einblicke in aktuelle regulatorische Anforderungen und deren Auswirkungen auf das Jahresendreporting.
Unverzichtbar für Finanzexperten, die auf dem neuesten Stand bleiben wollen.
Eintägiges Seminar rund um U.S.-Quellensteuern und den steuerlichen Informationsaustausch unter dem Foreign Account Compliance Act („FATCA“), dem
Common Reporting Standard („CRS)“ und dem Crypto-Asset-Reporting-Framework („CARF“).
Das Seminar bietet einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen, ordnet diese ein und gibt wertvolle Hilfestellungen bei der praktischen Umsetzung der Vorgaben. Zudem wird ausreichend Gelegenheit bestehen, sich persönlich und fachlich auszutauschen.